..............((_,»*¯*« »*¯*«,_))
..»**«*»**«, _)) ☆ (( _, »**«*»**«,
....((((((((((_,»*¯* :-@ *¯*«,_))))))))))
Der Nachmittag ist die perfekte Zeit,
um das Leben bei einer Tasse Kaffee
kurz auf Pause zu schalten.
Kaffee am Nachmittag ist wie eine
kleine Umarmung für die Seele.“
Video anzeigen
Abschied nimmt man nie so ganz....
Wenn ein Platz plötzlich leer bleibt von einem geliebten Menschen und er trotzdem niemals so ganz aus unserem Leben geht.
Trauer verschwindet nicht einfach,nur weil Tage,Monate oder Jahre vergehen.Sie kommt in Wellen,mal ruhig und im nächsten Moment trifft sie uns unerwartet mit voller Wucht und dieses Vermissen dann so verdammt weh tut.
Ein Abschied verändert nicht nur unser Leben,sondern auch einen Teil von uns selbst.Wenn plötzlich eine Stimme fehlt,ein Lachen,eine vertraute Nähe,aus all den kleinen Selbstverständlichkeiten kostbare Erinnerungen werden und vielleicht müssen wir einen geliebten Menschen auch gar nicht vergessen,um weiterleben zu dürfen.Vielleicht dürfen wir lernen,ihn auf eine neue Weise mitzunehmen,in unseren Gedanken,in unseren Geschichten und in all den Momenten,in denen unser Herz sich erinnert.Denn wo ein Mensch tiefe Spuren hinterlassen hat,kann selbst der Abschied nicht alles nehmen.
Mit den Jahren wird das Vermissen stiller,doch es verliert nichts von seiner Ehrlichkeit und Präsenz.Es zeigt sich in den kleinen Momenten,in denen das Herz innehält,weil eine Erinnerung plötzlich wieder ganz nah ist.Dann wird spürbar,dass echte Verbundenheit nicht davon abhängt,ob jemand an unserer Seite ist.Sie lebt in allem weiter,was ein Mensch in uns berührt,verändert und hinterlassen hat.Erst wenn diese Nähe nicht mehr da ist,wird spürbar,wie viel Raum ein Mensch in unserem Herzen eingenommen hat.Wie sehr wir uns an seine Anwesenheit gewöhnt hatten,ohne zu wissen,dass genau diese Selbstverständlichkeit eines Tages zu etwas werden könnte,nach dem wir uns verzweifelt sehnen.
Und doch liegt im Abschied mehr als nur Verlust.Er ist auch eine Erinnerung daran,wie sehr wir verbunden waren.Denn nur was Bedeutung hatte,hinterlässt diese Stille.Vielleicht ist das der erste tröstliche Gedanke,dass Trauer ein Zeichen von Nähe ist,von gelebter Liebe,von gemeinsamen Wegen.
Wer geht,nimmt nie alles mit.Er lässt uns Geschichten zurück,seine Wärme und Liebe,Blicke,Sätze,die wir nie vergessen.Ein Gefühl von,bei dir war ich zu Hause,dieses Zuhause kann weiterbestehen,nicht als Ort,sondern tief in unserem Herzen.
Aus dem Gehen anderer können wir lernen,unser eigenes Dasein sanfter zu behandeln.
Man sieht manche Dinge bewusster,versteht,wie zerbrechlich das Selbstverständliche sein kann.Ein Verlust nimmt uns nicht nur etwas,er hinterlässt auch eine andere Sicht auf Zeit,Nähe und das,was wirklich zählt.
Vielleicht ist das eine der bittersten Seiten der Trauer,rückblickend würde man manchen gewöhnlichen Augenblick mit ganz anderen Augen betrachten.Wir würden länger zuhören,genauer hinsehen,eine Umarmung länger halten.Nicht weil wir damals zu wenig geliebt hätten,sondern weil wir nicht wissen konnten,wie kostbar gerade das Gewöhnliche einmal werden würde.
Vielleicht ist das Schönste,was wir mitnehmen können,die Gewissheit,dass kein Mensch wirklich verschwindet.Er bleibt in unseren Gedanken,in unseren Gesten,manchmal sogar in unseren Entscheidungen.Und jedes Mal,wenn wir lächeln,wo früher vielleicht einst Tränen waren,lebt ein Stück von ihm weiter.
So ist Abschied nehmen nicht ein Ende.Er ist auch eine stille Einladung,bewusster zu leben,tiefer zu lieben und mutiger zu danken für all das,was war und für das,was noch kommen darf.